4.Etappe Maria Langegg - Melk
Paudorf – Furth – Mautern – Mauternbach – Maria Langegg
3. Etappe 25 km
9 Uhr bis 17 Uhr 30
ERLEICHTERUNG
Nachdem ich mich in das Pilgerbuch eingetragen habe verabschiede ich mich aus dem Hellerhof. Ich treffe noch auf eine Postlerin, die ich frage, wo denn die nächste Post ist. In Furth 4 km weit. Ich freue mich endlich meinen Rucksack zu erleichtern. In Furth einer kleiner Ortschaft am Fuße des Stiftes Göttweig. Ich komme auf die Post und schnüre ein großes Paket. Meine Unterlegmatte, mein regenponcho, ein T-Shirt, Fleecejacke, kurze Hose, Rasierwasser fallen dem Gewicht meines Rucksackes zu Opfer und werden nach Wien geschickt. Das Paket hat 3 Kilogramm. Mein Rucksack Ich lasse Ihn noch abwiegen hat jetzt nur noch 9 Kilogramm. In Mautern treffe ich vor der Information, die geschlossen hat, einen Mann der mir eine Karte des Abschnitts Göttweig-Melk des Jakobsweges überlässt. Diese karte ist ein guter Führer für die nächsten zwei Tage. Urz nach Furth fragt mich eine alte Frau ob sie mich mit dem Auto mitnehmen solle. Ich erwidere, ich gehe doch lieber zu Fuß. In einer Kellergasse abseits der Hauptstrasse finde ich das erste Schild dieses Abschnittes. Ich entschließe mich für die nächsten zwei Tage diesem Weg zu folgen und erspare mir dadurch bei jeder Abzweigung in den Führer zu schauen.
TIPP: beide Führer mitnehmen.
In Mautern beginnt mein rechter Unterschenkel zu schmerzen. Ich habe endlich weniger gewicht. Jetzt beginnen meine Füße zu schmerzen. Auch der Ischias Schmerz ist weniger geworden. Ich habe einen anscheinend Hitzeauschlag bekommen und dir Reibung des Schuhes ist nicht gerade das Wahre. Mein rechter Unterschenkel ist total entzunden.
Es ist der bis jetzt heißeste Tag auf meinem Weg. Ich mache alle 45 Minuten eine kürzere Pause. In Mauternbach etwas länger. Nach Mauternbahc geht es ein kurzes Stück auf einer alten Römerstrasse und dann am Rand des Dunkelsteiner Waldes entlang. Bis ich in den Wald hinein gehe und es endlich etwas kühler auf Grund des Schattens wird.
Die Pausenabstände werden immer kürzer. Im Wald treffe ich auf keine Menschenseele. Ich bin einfach ganz alleine und es gibt keine Störungen. Es sind noch zwei Stunden bis nach Maria Langegg, wo ich geplant habe zu übernachten. Mir tun meine Füße weh. Meine Entzundenen Unterschenkel jucken und ich bin Müde. Es geht jetzt einfach nur darum einen Fuß vor den anderen zu setzen und einen Schritt nach dem anderen zu machen. Wie im wirklichen Leben auch. Einen Schritt nach dem anderen, dann kommt man an das Ziel. Nichts überstürzen und nicht zuviel vom Leben verlangen. Eins nach dem anderen und das hier undjetzt zu genießen nicht zu denken, was morgen ist, sondern im jetzt zu leben. Werde ich morgen noch weitergehen können, wenn meine Füße schon jetzt so aussehen, wie sie aussehen, rot und entzunden. Genieße das jetzt, was morgen sein wird, wird morgen sein.
Der Weg ist sehr gut beschildert, sowie generell der Weg zwischen Göttweig und Melk mit eigens von der Gemeinde produzierten Schildern makiert ist. Beim Kastlkreuz sind es noch zwei Stunden bis Maria Langegg. Ich mache eine kurze Pause trinke mein letztes Wasser. Und bin froh, dass ich bald mein heutiges Etappenziel erreichen werde.
In Maria Langegg angekommen, finde ich eine sehr, sehr kleine nahezu ausgestorbene Ortschaf vor. Als ich am Kloster angekommen öffnet niemand die Tür. In der angrenzenden Klosterstube sage ich zur Wirftin, dass ich auf Quatiersuche bin. Sie antwortete, ich solle es doch nochmals im Kloster probieren. Man müsse etwas länger läuten lassen. Falls im Kloster keiner mehr öffnet, oder wenn kein Platz mehr frei sein sollte. Könne Sie mich nach Schenkenbrunn mitnehmen. Dort könne ich im Gasthof übernahczten und am nächsten Morgen könne Sie mich dann wieder hier her bringen, damit ich meinen Weg fortsetzen könne. Ich bedanke mich für Ihr angebot und probiere es nochmals an der Klostertür. Nach längerem Läuten sieht aus dem ersten Stock eine freundliche Frau herunter und ich erkläre Ihr dass ich auf Herbergsuche sei, sie sagte, es sei kein Problem. Sie werde jetzt einmal herunter kommen.
Nach einem kurzen Gespräch. Wohin ich unterwegs sei? Wie lange schon? Sie sehen müde aus? Usw. Zeigt sie mir eine Zelle in der ich übernachten könne. Die Zellen in dem Kloster haben alle Namen von heiligen Persönlichkeiten. Ich übernachte im Zimmer mit dem Namen Johannes der Täufer.
Ich lege mein Gepäck ab. Und beieile mich wieder zurück in die Klosterstube. Da mir die Wirtin zuvor gesagt hatte, dass sie bals sperren werde. Ich aber einen wahnsinnigen Hunger habe, und die Kloasterstube an diesem Tag die einzige Gelegenheit ist etwas zu essen zu bekommen.
Nettes Gespräch mit einem Mann. Der auf dem Wegnachhause ist. Er arbeitet bei der Voest.
Nach dem ausgiebigen Essen gehe ich um 21 Uhr schlafen. Und schlafe sofort ein.
3. Etappe 25 km
9 Uhr bis 17 Uhr 30
ERLEICHTERUNG
Nachdem ich mich in das Pilgerbuch eingetragen habe verabschiede ich mich aus dem Hellerhof. Ich treffe noch auf eine Postlerin, die ich frage, wo denn die nächste Post ist. In Furth 4 km weit. Ich freue mich endlich meinen Rucksack zu erleichtern. In Furth einer kleiner Ortschaft am Fuße des Stiftes Göttweig. Ich komme auf die Post und schnüre ein großes Paket. Meine Unterlegmatte, mein regenponcho, ein T-Shirt, Fleecejacke, kurze Hose, Rasierwasser fallen dem Gewicht meines Rucksackes zu Opfer und werden nach Wien geschickt. Das Paket hat 3 Kilogramm. Mein Rucksack Ich lasse Ihn noch abwiegen hat jetzt nur noch 9 Kilogramm. In Mautern treffe ich vor der Information, die geschlossen hat, einen Mann der mir eine Karte des Abschnitts Göttweig-Melk des Jakobsweges überlässt. Diese karte ist ein guter Führer für die nächsten zwei Tage. Urz nach Furth fragt mich eine alte Frau ob sie mich mit dem Auto mitnehmen solle. Ich erwidere, ich gehe doch lieber zu Fuß. In einer Kellergasse abseits der Hauptstrasse finde ich das erste Schild dieses Abschnittes. Ich entschließe mich für die nächsten zwei Tage diesem Weg zu folgen und erspare mir dadurch bei jeder Abzweigung in den Führer zu schauen.
TIPP: beide Führer mitnehmen.
In Mautern beginnt mein rechter Unterschenkel zu schmerzen. Ich habe endlich weniger gewicht. Jetzt beginnen meine Füße zu schmerzen. Auch der Ischias Schmerz ist weniger geworden. Ich habe einen anscheinend Hitzeauschlag bekommen und dir Reibung des Schuhes ist nicht gerade das Wahre. Mein rechter Unterschenkel ist total entzunden.
Es ist der bis jetzt heißeste Tag auf meinem Weg. Ich mache alle 45 Minuten eine kürzere Pause. In Mauternbach etwas länger. Nach Mauternbahc geht es ein kurzes Stück auf einer alten Römerstrasse und dann am Rand des Dunkelsteiner Waldes entlang. Bis ich in den Wald hinein gehe und es endlich etwas kühler auf Grund des Schattens wird.
Die Pausenabstände werden immer kürzer. Im Wald treffe ich auf keine Menschenseele. Ich bin einfach ganz alleine und es gibt keine Störungen. Es sind noch zwei Stunden bis nach Maria Langegg, wo ich geplant habe zu übernachten. Mir tun meine Füße weh. Meine Entzundenen Unterschenkel jucken und ich bin Müde. Es geht jetzt einfach nur darum einen Fuß vor den anderen zu setzen und einen Schritt nach dem anderen zu machen. Wie im wirklichen Leben auch. Einen Schritt nach dem anderen, dann kommt man an das Ziel. Nichts überstürzen und nicht zuviel vom Leben verlangen. Eins nach dem anderen und das hier undjetzt zu genießen nicht zu denken, was morgen ist, sondern im jetzt zu leben. Werde ich morgen noch weitergehen können, wenn meine Füße schon jetzt so aussehen, wie sie aussehen, rot und entzunden. Genieße das jetzt, was morgen sein wird, wird morgen sein.
Der Weg ist sehr gut beschildert, sowie generell der Weg zwischen Göttweig und Melk mit eigens von der Gemeinde produzierten Schildern makiert ist. Beim Kastlkreuz sind es noch zwei Stunden bis Maria Langegg. Ich mache eine kurze Pause trinke mein letztes Wasser. Und bin froh, dass ich bald mein heutiges Etappenziel erreichen werde.
In Maria Langegg angekommen, finde ich eine sehr, sehr kleine nahezu ausgestorbene Ortschaf vor. Als ich am Kloster angekommen öffnet niemand die Tür. In der angrenzenden Klosterstube sage ich zur Wirftin, dass ich auf Quatiersuche bin. Sie antwortete, ich solle es doch nochmals im Kloster probieren. Man müsse etwas länger läuten lassen. Falls im Kloster keiner mehr öffnet, oder wenn kein Platz mehr frei sein sollte. Könne Sie mich nach Schenkenbrunn mitnehmen. Dort könne ich im Gasthof übernahczten und am nächsten Morgen könne Sie mich dann wieder hier her bringen, damit ich meinen Weg fortsetzen könne. Ich bedanke mich für Ihr angebot und probiere es nochmals an der Klostertür. Nach längerem Läuten sieht aus dem ersten Stock eine freundliche Frau herunter und ich erkläre Ihr dass ich auf Herbergsuche sei, sie sagte, es sei kein Problem. Sie werde jetzt einmal herunter kommen.
Nach einem kurzen Gespräch. Wohin ich unterwegs sei? Wie lange schon? Sie sehen müde aus? Usw. Zeigt sie mir eine Zelle in der ich übernachten könne. Die Zellen in dem Kloster haben alle Namen von heiligen Persönlichkeiten. Ich übernachte im Zimmer mit dem Namen Johannes der Täufer.
Ich lege mein Gepäck ab. Und beieile mich wieder zurück in die Klosterstube. Da mir die Wirtin zuvor gesagt hatte, dass sie bals sperren werde. Ich aber einen wahnsinnigen Hunger habe, und die Kloasterstube an diesem Tag die einzige Gelegenheit ist etwas zu essen zu bekommen.
Nettes Gespräch mit einem Mann. Der auf dem Wegnachhause ist. Er arbeitet bei der Voest.
Nach dem ausgiebigen Essen gehe ich um 21 Uhr schlafen. Und schlafe sofort ein.
